Die Ortsgruppe Lindach im Schwäbischen Albverein wurde 1967 gegründet und zählt inzwischen über 400 Mitglieder.
Getreu dem Motto des Albvereins "Natur Heimat Wandern" bietet die Ortsgruppe Lindach ein reichhaltiges Programm für Jung und Alt.
Dieses Programm wird zum Jahresbeginn in Form einer Broschüre ausgegeben, und liegt ganzjährig im Bezirksamt Lindach aus.
Mit Hilfe einer Vielzahl von Wanderführern werden Halbtages-, Tages- und Mehrtagesveranstaltungen in der näheren Umgebung, im weiteren Umfeld bis hin zu Auslandsreisen und Inselwanderungen durchgeführt.
Das angebotene Jahresprogramm enthält weiterhin Seniorenwanderungen, Familienaktivitäten, Frauenwanderungen und Jugendaktivitäten. Auch im Bereich "Natur und Heimat" ist die Ortsgruppe Lindach sehr aktiv.

 Waldfest bei der Schutzhütte auf dem Schelmenwasen
Waldfest bei der Schutzhütte auf dem Schelmenwasen

Beginnend mit der Natur hat der Albverein auf der Anhöhe im Norden von Lindach (nähe Wasserturm) eine großzügige Freifläche mit einer Schutzhütte im Grünen geschaffen. Hier kann man, bei klarem Wetter, die wunderschöne Aussicht auf die Alb genießen und für eine gewisse Zeit die Seele baumeln lassen. Zur Förderung des örtlichen, überörtlichen und vereinsinternen Miteinanders über Generationen hinweg findet hier jeden Sommer das zweitägige Waldfest der Ortsgruppe Lindach statt.
Zur Geselligkeit und Erhaltung des Liedguts und somit zur Heimatspflege, trägt unsere Singgruppe bei, die sich mit Mitgliedern der Ortsgruppe Alfdorf alle 14 Tage hier zum Singen von Wander- und Fahrtenliedern mit Gitarrenbegleitung trifft.
Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Schwäbisch Gmünd leistet der Albverein durch verschiedene Events für Kinder einen wichtigen Betrag im Umgang mit Natur und Umwelt.
Vom Wegewart der Ortsgruppe werden 41 km überörtliche Wanderwege und 38 km Rundwege um Lindach betreut. Die Wanderwege werden das ganze Jahr über gehegt und gepflegt.

Wanderkarte
Wanderkarte rund um Lindach

Dem Wanderer werden durch die landschaftliche Lage zahlreiche Möglichkeiten geboten sich in der freien Natur wohl zufühlen. In dieser Broschüre sollen nun exemplarisch vier Wandervorschläge beschrieben werden.

Wandervorschlag 1 (Wegbezeichnung A)

Unter dem Motto " Ich bin mal kurz weg" ist der mit dem Buchstaben A gekennzeichnete Rundweg der Kürzeste der vorgeschlagenen Rundwanderwege. Er bietet auf ca. 5 km Länge einen kurzen Ausflug in die Natur ohne das Dorf weit zu verlassen.
Beginnend an der evangelischen Kirche führt der Weg über den Pfaffenbachweg, Vogelsangweg direkt an den Ortsrand von Lindach. An der senkrecht abfallenden Felskante geht man nach links und erreicht über eine Steintreppe die Zufahrtstraße der darunterliegenden Grundstücke.
Von hieraus begibt man sich nach links und erreicht nach kurzem Anstieg die Abzweigung zum Schützenhaus.
Rechtsabbiegend talwärts erreicht man das Schützenhaus mit Gaststätte (nicht täglich geöffnet) und einem Kinderspielplatz.
Dem Verlauf der Straße folgend, vorbei an Obstwiesen, Wochenendgrundstücken und Waldstücken beidseitig der Straße, vorbei am ehemaligen Vereinsheim des KTZV Lindach erreicht man wieder die Ortsgrenze von Lindach. Indem man die Schießtalstrasse überquert und rechts ca. 100 m in Richtung Schießtal geht erreicht man das Ende des Friedhofs. Am Ende des Friedhofgeländes geht man links.
Auf dem wiesenartigen Weg folgt man den Wegweisern und erreicht einen weiteren Kinderspielplatz. Vom Spielplatz aus verläuft der Weg über die Robert Koch Straße.
Nach ca. 300 m erreicht man den Querweg (Fuß und Radweg) der zur Straße "In der Sue" führt. Dem Straßenverlauf nach rechts folgend erreicht man die Hans-Diemar Straße. Rechterhand kann beim Bäcker und Metzger der kleine Hunger gestillt werden.
Mit oder ohne Hunger überquert man die Hans Diemar Straße und erreicht nach ca. einer Stunde den Ausgangspunkt evangelische Kirche.

Wandervorschlag 2 (Wegbezeichnung B)

Ausgangspunkt für diesen Wandervorschlag ist der Wanderparkplatz Lindach in Richtung Täferrot. Unter dem Motto "Kuhweid im Winkel" verlässt man den Parkplatz, und geht parallel zur Landstraße in Richtung Lindach.
Nach ca. 300 m zurückgelegtem Weg erreicht man kurz vor dem Ende des Radweges linker Hand ein eisernes Tor das zu einer Kuhweide führt.
Durch dieses Tor führt der Weg diagonal über die Weide talwärts. Nach Verlassen der Weide durch das zweite Eisentor verläuft der Weg nach rechts direkt am Zaun außerhalb der Weide. Dem Verlauf des Weges folgend, kommt man auf die asphaltierte Straße und geht nach rechts weiter.
Hier ist der tiefste Punkt der Wanderung erreicht. Vorbei an Obstwiesen und leicht ansteigender Straße gelangt man zum Vereinsgelände des KTZV Lindach. An den Wochenenden ist dies eine tolle Einkehrmöglichkeit mit Spielplatz und Streichelzoo.
Von dort geht es nun einen kurzen Anstieg hinauf ins Dorf. Linkshaltend an der Eichenrainschule vorbei in Richtung Ortsmitte, erreicht man die Hans Diemar Straße. Nach Überqueren des Zebrastreifens am Maibaum Stellplatz wenden wir uns nach Rechts und folgen an der nächsten Querstraße der Wasengasse. Am Ende der Gasse überqueren wir die Feuerseestraße und folgen der Herzog Albrecht Straße die in die Schlossstraße mündet.
Über die Schlossstraße nach Norden, die Kettelerstraße und den Leinweg entlang erreicht man den höchsten Punkt des Rundwanderwegs und die nördliche Grenze von Lindach.
Man folgt dem Höhenweg in östliche Richtung und genießt bei klarem Wetter das tolle Panorama der Albausläufer von der Teck bis zum Volkmarsberg. Nach ca. 300 m erreicht man die Schutzhütte des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Lindach.
Unter schattenspendenden Bäumen lädt der Platz zum Verweilen ein. Spielplatz, Grillstelle, Ruhebänke und eine Bronzetafel mit der Namensbezeichnung der einzelnen Berge tragen ihren Teil dazu bei. Um zum Ausgangspunkt zu gelangen begibt sich der mehr oder weniger erholte Wanderer auf den Asphaltweg gen Osten. Nach ca. 6 km und einer reinen Gehzeit von 1 Std und 30 min befindet man sich wieder am Wanderparkplatz.

Wandervorschlag 3 (Wegbezeichnung C)

Während die bisher beschriebenen Wege eher Flachetappen waren, führt der C-Weg ins südlich von Lindach gelegene Tal mit den entsprechenden Höhenmetern und Kilometern. Die ca. zweieinhalbstündige Wanderung beginnt auf dem Wanderparkplatz Lindach in Richtung Täferrot. In östlicher Richtung wandernd überquert man die Landstraße nach Täferrot und folgt den Wegzeichen auf gut befestigtem Weg bis zum Wasserspeicher oberhalb der Gärtnerei Fehrle. Von hieraus geht es am Paulushaus vorbei in einer Röhre unter der Straße hindurch Richtung Erddeponie. Am Vereinsheim der Hundefreunde Herlikofen vorbei, geht es über eine Treppe talwärts.
Durch alle Arten von Mischwald und dunkle Monokulturen, Jungwald und alten Baumbeständen, führt der Weg leicht ansteigend auf halber Höhe Richtung Herlikofen.
Nach etwa eineinhalb Stunden, vorbei an Streuobstwiesen und Wochenendgrundstücken, erreicht man den Wendepunkt der Wanderung. Zwischen zwei Grundstücken führt der Weg nach rechts in den Wald zurück. Über unbefestigte Wege geht es talwärts.
Auf der linken Seite an der Brücke steht eine Gedenktafel an den Ehrenvorsitzenden des Karnevalvereins von Grabbenhausen.
Dem Weg folgend erreicht man den tiefsten Punkt der Wanderung durch einen dicht gewachsenen Nadelwald. Hier kreuzen sich der C- und der D Weg.
Frei nach dem Motto "Von nun an gings bergauf" führt der Weg steil in einem Zug zur Schießtalstraße nach Lindach hinauf. Vor dem Friedhof folgt man rechtshaltend ein kurzes Stück, bis zum Spielplatz, dem A Weg in die Robert Koch Straße. An deren Ende überquert man die Straße Hintere Gärten und kommt über das Winkelgässle zur Hans Diemar Straße und gegenüber zur Schlossstraße. An der evangelischen Kirche und dem Bezirksamt vorbei, folgt man dem B- und D Weg ins Oberdorf (siehe Beschreibung B-Weg) und erreicht nach ca. 10 km, 120 Höhenmetern und ca. 2,5 Stunden den Ausgangspunkt.

 

Wandervorschlag 4 (Wegbezeichnung E)

Der nachfolgend beschriebene Weg mit der Bezeichnung E beginnt ebenfalls auf dem Wanderparkplatz in Richtung Täferrot. Nach dem Motto " In einem kühlen Grunde" führt der Weg parallel zur Kreisstraße ins Tal nach Täferrot. An der Einmündung Banzenriedweg geht man nach links in Richtung Schützenhaus vorbei an einem Straußengehege und folgt der Straße bis zum Regenrückhaltebecken. Über die Dammkrone hinweg geht es entlang der Lein auf dem oberen Weg in Richtung Westen.
Auf ebener geschotterter Straße führt der Weg vorbei an Fischweihern und durch schattige Waldstücke bis zur Abzweigung die nach Durlangen führt. Rechtshaltend erreicht man die Lein und somit den Wendepunkt der Wanderung.
Die Brücke überquerend führt der Weg in Etappen mäanderformig zurück auf den Höhenweg an einer uralten und prächtig gewachsenen Eiche vorbei.
links dem Höhenweg folgend trifft der E Weg auf die Wege B, C, D in Richtung Albvereinshütte (siehe Beschreibung B-Weg). Nach ca. zwei Stunden und 9 km gegangenen Weges erreicht man den Ausgangspunkt am Wanderparkplatz.

Weitere Infos und Wandervorschläge sind erhältlich bei:

 

Bernd Maile

Kettelerstr. 1

73527 Schwäbisch Gmünd-Lindach

Telefon: 07171 / 72405